Praktikant fragt Geschäftsführer

SEM Boutique Artikelreihe: "8 Fragen an..."
veröffentlicht am: 28.01.2021

Hallo ich bin Niclas Dörje, Praktikant der SEM Boutique. Ich als unerfahrener Praktikant habe Oliver ein paar Fragen gestellt, wie es als Geschäftsführer einer Agentur ist.

Frage 1

Wie lang planst du interne und externe Projekte voraus und wie viel vorausplanen macht Sinn?

Wir planen gegen Ende des Jahres, was wir im kommenden Jahr erreichen möchten und fassen das in OKRs, also Ziele und messbare gewünschte Ergebnisse, zusammen. Neben der Jahresplanung, die wir jedes Quartal auf den Prüfstand stellen, werden Projekte gerne auch kurzfristig eingetütet. So experimentieren wir zum Beispiel kurzfristig mit neuen Entwicklungen am Markt und räumen diesen dann die nötige Zeit ein. Langfristige Planung auf Basis OKRs macht absolut Sinn, wir sind aber flexibel genug, die Planungen an veränderte Umstände anzupassen.

Frage 2

Wann wurde dir klar, dass das mit SEM Boutique etwas Großes wird (also ernst)?

Ich habe es vom ersten Tag an ernst gemeint mit dem Unternehmensaufbau, und direkt eine GmbH gegründet. Allerdings war der ursprüngliche Plan, nicht mehr als sechs bis acht Kolleg*innen einzustellen, das ist ja gründlich schiefgegangen. Mittlerweile haben wir die Weichen gestellt, weiter zu wachsen und die größte Boutique Agentur Deutschlands zu werden, und ich bin darüber sehr dankbar.

Frage 3

Wie oft denkst du in deiner Freizeit über die Arbeit nach?

Wenn ich mit meiner Familie zusammen bin, denke ich keinesfalls an berufliche Themen. Ich schalte auch gerne mal mit einem Buch oder guter Musik ab. Darüber hinaus liebe ich meinen Job, so dass es sich nicht wie "Arbeit" anfühlt.

Frage 4

Gäbe es einen Job, für den du das alles aufgeben würdest und wenn ja, welcher?

Ich habe zwar relativ viele Interessen, möchte allerdings nichts aufgeben.

Frage 5

Wo willst du als Einzelner und mit der Firma hin, also was wäre der worst case und das happy end bei beidem?

Der Weg ist das Ziel. Am Glücklichsten bin ich am Ende, wenn ich es geschafft habe, die meisten Momente aktiv zu erleben und nicht immer nur zu planen oder die Vergangenheit zu analysieren. Wenn ich dann noch ein paar Leute inspirieren konnte und SEM Boutique Kolleg*innen und Alumnis eine gute Zeit haben, dann bin ich glücklich.

Frage 6

Was ist diese eine Frage, die dir jeder stellt, wenn du erklärt hast, was du beruflich machst?

"Wie schaffst du das alles, leidet nicht deine Familie darunter?" Aber zum Glück ist Unternehmertum mit Familie prima vereinbar, wenn man ein paar Regeln beachtet.

Frage 7

Was war die schwierigste Entscheidung, die du bei der SEM Boutique entschieden hast?

Zu Beginn standen viele Entscheidungen an, die viele Dinge auf längere Zeit festlegen. Da habe ich schon gut abgewogen. Welche Services bieten wir an? Welcher Name macht Sinn? Wann stelle ich ein, und wen? Wie viel bin ich bereit, zu Beginn zu investieren? Ich bin froh, dass sich keine dieser Entscheidungen als falsch herausgestellt hat. Das Gewicht der Entscheidungen relativiert sich mit der Zeit, inzwischen haben wir ein tolles Team und ein Board, das mir hilft, Entscheidungen ordentlich abzuwägen.

Frage 8

Worauf freust du dich, wenn du arbeiten gehst und was motiviert dich dazu zu arbeiten?

Täglich stehen neue Herausforderungen an. Unser Team und unsere Kunden sind so unterschiedlich und so großartig, dass ich enorm an SEM Boutique gewachsen bin. Diese Herausforderung motiviert mich jeden Tag aufs neue.

 
 
Vielen Dank Oliver, dass Du Dir Zeit für meine Fragen genommen und dich ihnen gestellt hast.
Niclas Dörje
ehem. Praktikant
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