SEM Boutique Artikelreihe: "6 Fragen an..."

6 Fragen an…Miriam KratzerLesedauer: ca. 4 Min

12. April 2018

In unserer neuen Artikelreihe „6 Fragen an…“ wollen wir das Herz der SEM Boutique – das Team – vorstellen. Wie sind unsere Mitarbeiter zum Online Marketing gekommen? Was sind ihre jeweiligen Hintergründe? Welche Meinungen haben Sie zu bestimmten Themen und Trends? Und wofür sind sie in der Agentur bekannt? Den Anfang macht diese Woche unsere Kollegin Miriam Kratzer, die das Team der SEM Boutique seit Januar 2018 als Online Marketing Managerin unterstützt.

Hey Miriam. Miriam Kratzer, SEM BoutiqueDu bist ja erst seit Januar diesen Jahres bei SEM Boutique und hast davor mehrere Jahre in-house in England im Bereich Online Marketing gearbeitet. Was ist für Dich der größte Unterschied zwischen der in-house Arbeit und der Arbeit in einer Agentur?

Die Arbeit in der Agentur ist viel abwechslungsreicher und dynamischer. In kürzester Zeit lernt man viele neue Strategien, die man dann auch gleich auf einen anderen Kunden übertragen kann. Der Ideenpool unter den Kollegen ist zudem viel größer, so dass man sich gegenseitig mit Ideen und Erfahrungen bereichert. Man sitzt also sozusagen an der SEA Experten-Quelle, lernt jeden Tag dazu und kann die Begeisterung an Online Marketing Themen mit begeisterten Kollegen teilen.

Und gibt es „nationale Unterschiede“ z.B. in den Tools/Produkten, die Dir jetzt nach Deinem Wechsel von England nach Deutschland aufgefallen sind?

Nationale Unterschiede gibt es so gut wie keine, wenn man die großen Tools wie Google AdWords oder Bing benutzt. Am Anfang habe ich auch im englischen Interface gearbeitet, weil ich das so gewohnt war, das kann man ja auch wunderbar umstellen. Und viele KPIs und Begrifflichkeiten wie Conversions oder CTR, verwendet man ja im Deutschen mit dem englischen Ausdruck.

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Deine Karriere begann ja eher im Bereich des klassischen Marketings. Wie bist Du zum Online Marketing gekommen und was fasziniert Dich daran?

Das stimmt. Klassisches Marketing ist schon sehr vielseitig und man sieht, wie die einzelnen verschiedenen Channels zusammenspielen können, jedoch kratzt man da oft nur an der Oberfläche. Online Marketing selbst ist ein sehr vielschichtiges Thema und die Faszination daran sind die Daten, die man vor allem bei Google AdWords so schnell zur Hand hat und auswerten kann. Bei Print-Medien muss man zum Beispiel sehr lange warten, bis man die Daten einer Flyer-Kampagne auswerten kann und man bekommt auch leider viel weniger Informationen zum Nutzer als bei SEA Kampagnen.

Was war die größte Herausforderung, vor die Dich Dein Arbeitsleben im Ausland gestellt hat?

Natürlich ist die Sprache und v.a. der britische Dialekt eine große Herausforderung gewesen, an die man sich aber schnell (jedoch auch mit anfänglichen Kopfschmerzen) gewöhnen kann. Die Bürokultur kam mir in Großbritannien sehr viel hektischer vor, als sie es hier ist. Man hat viel größere Großraumbüros und der Lärmpegel ist aus meiner persönlichen Erfahrung in deutschen Büros einfach viel geringer. Zudem muss man in der englischen Sprache sehr gut zuhören, wenn man einen Auftrag von der Chefin bekommt. Da kann ein „Would you please be so kind and do this or that“ schnell mal bedeuten, dass man diese Aufgabe dringend und am besten sofort erledigen soll. Das ist dann keine Frage mehr, sondern eine klare Anweisung. Klar gibt es dies auch in Deutschland, aber hier ist man dann doch etwas direkter als in Großbritannien.

Was sind Deine beruflichen Ziele für das kommende Jahr?

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Ich möchte mich erst mal in der Rolle als Online Marketing Manager mit Schwerpunkt SEA weiterentwickeln, es gibt so viele neue und spannende Projekte, die auf mich warten – und natürlich möchte ich gleichzeitig auch eine gute Account Managerin für meine Kunden sein.

Wofür bist Du bei Deinen Kollegen bekannt?

Ich bin ja noch nicht so lang dabei und weiß daher nicht sicher, ob ich mir schon einen „Ruf“ erarbeitet habe. Vermutlich ist den Kollegen aber schon folgendes aufgefallen: My English can mix sehr viel in meine Erzählungen – was heißen soll, dass mir das ein oder andere deutsche Wort vielleicht immer noch nicht gleich auf Anhieb wieder einfällt und es dann zu lustigen Formulierungen kommt. Wenn man jeden Tag mit „KPIs“, „Conversion Rate“ und „Impressions“ zu tun hat, passiert das auch „easier“ als man denkt!

Vielen Dank Miriam, dass Du Dich den Fragen gestellt hast. Alles Gute für Deine Ziele und Wünsche für 2018 und weiterhin: Auf eine gute Zusammenarbeit!

SEM Boutique ist ständig auf der Suche nach qualifizierten und motivierten Mitarbeitern.
Informationen zu unseren offenen Stellen gibt es auf unserer Karriereseite.

Bildquelle: Pixabay © Fotocitizen

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