SEM Boutique Artikelreihe: "6 Fragen an..."

6 Fragen an…Sebastian StryjLesedauer: ca. 5 Min

13. März 2019

In unserer Artikelreihe „6 Fragen an…“ wollen wir unsere Mitarbeiter vorstellen und mehr über ihren Werdegang, ihre Meinungen zu bestimmten Trends und Themen und ihren Bezug zum Online Marketing erfahren. Heute mit dabei: Sebastian Stryj, der sich als Director Performance Marketing tagtäglich hauptverantwortlich um die Zufriedenheit unserer Kunden, aber auch die Entwicklung unserer Mitarbeiter kümmert.

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Hey Sebastian! Als Director Performance Marketing bist Du bei SEM Boutique ja nicht nur hauptverantwortlich für das Wohl und die Zufriedenheit des Großteils unserer Kunden, sondern auch personalverantwortlich für den Großteil der Kollegen. Wie schaffst Du da einen guten Spagat und was macht Dir daran besonders Spaß?

Puh, gleich eine schwierige Frage zum Anfang! Grundvoraussetzung, um den Spagat hinzubekommen, ist, dass man die eigenen organisatorischen Skills schärft und verbessert. Darüber hinaus muss man ehrliches Interesse an Kunden und Kollegen haben, um Zufriedenheit bei beiden erreichen zu können. Mir ist es wichtig, dass unsere Kunden zufrieden sind und wir einen Mehrwert durch unsere Arbeit schaffen. Diese Tatsache motiviert mich, das Wohl unserer Kunden im Blick zu behalten. Zufriedene Kunden = Spaß für mich. Bei den Kollegen ist es genauso. Mir ist es wichtig, dass jeder Mitarbeiter wirklich gerne bei uns ist (und das ist keine Floskel). Die Arbeit soll Spaß machen, motivieren aber gleichzeitig auch herausfordernd sein. Ich glaube, dass man sich nur durch Herausforderungen weiterentwickeln kann und nur wer sich weiterentwickelt (persönlich und fachlich) wird motiviert bleiben. Wenn alle happy sind, bin ich happy. Spaß macht mir dabei vor allem auch die Komplexität der vielen Aufgaben. So entwickle ich mich selbst immer weiter und bleibe motiviert.

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Kürzlich hat die Kollegin Corinna Schmid einen Artikel zu den spannendsten Online Marketing Konferenzen 2019 veröffentlicht. Auf welchen Konferenzen kann man Dich dieses Jahr antreffen und hast Du auch vor, wieder als Speaker aktiv zu werden?

Bisher bestätigt sind das SEA Camp in Jena im April und die K5 in Berlin im Juni. Alles weitere ist noch nicht geplant, aber ich gehe davon aus, dass noch einiges dazu kommen wird. Für Speaker Slots habe ich mich aktuell nicht verpflichtet, aber auch das kann sich schnell ändern 😉.

Du gibst ja auch regelmäßig Seminare bei 121WATT zum Thema „Google Ads“. Was sind dabei die größten Learnings für Dich? 

Dass es keinen Stillstand im Performance Marketing gibt. Gerade Google Ads hat in den letzten Jahren die Frequenz an Produktneuheiten ständig erhöht. Dies zwingt jeden, der in der Branche arbeitet, dazu, sich immer auf dem Laufenden zu halten und immer wissbegierig zu bleiben. Darüber hinaus erhalte ich in den Seminaren Einblick in viele Konten und muss immer wieder feststellen, dass es kein einheitliches Erfolgsrezept  für Werbung über Google Ads gibt. Jedes Business ist anders, jede Zielgruppe verhält sich eigen. Daher muss man beim Aufsetzen oder Optimieren von Accounts immer individuelle Lösungen finden und erarbeiten.

Man kennt Dich für den Spruch: „Es gibt keine Probleme, nur Herausforderungen“. Was stellt für Dich in Deiner täglichen Arbeit die größte Herausforderung dar?

Da ich vom Wesen her eigentlich am liebsten in den Tag hineinlebe, war die größte Herausforderung für mich, Struktur in meinen Wochenplan zu bekommen, um den Spagat zwischen Arbeit, Hobbies und den Verpflichtungen als Vater hinzubekommen.  Das Ergebnis ist meistens eine komplett durchstrukturierte Woche, in der weiße Flächen im Kalender aktuell eher selten zu finden sind. Aber anders funktioniert es einfach nicht.

Um der nächsten Frage schon mal vorweg zu greifen: Dein Cap, dass Du ständig auf dem Kopf trägst, ist ja nicht nur Markenzeichen, sondern auch Lebenseinstellung. Hat Dich eigentlich jemals ein Kollege oder Kunde ohne das Ding gesehen?

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Ja, es gibt einige – wenige – Kollegen, die mich schon ohne Cap gesehen haben. Viele sind es jedoch nicht… Eines der vielen wirklich tollen Dingen an unserer Firmenphilosophie ist, dass man bei SEM Boutique so sein kann, wie man möchte und so auftreten kann, wie man sich wohl und authentisch fühlt. Ich glaube fest daran, dass man auch nur in so einem Umfeld die beste Leistung erbringen kann. Auch unseren Kunden ist es wichtiger, dass die Leistung und die Qualität der erbrachten Arbeit stimmen, als dass ein erzwungener Schein gewahrt wird oder die Kollegen zum Meeting einen Anzug tragen. Mich im Anzug und ohne Cap gibt es nur auf Hochzeiten (und dann meistens auch nur, bis der Dancefloor eröffnet wird).

Für was bist Du bei Deinen Kollegen – außer Deinem Cap – noch bekannt?

Da ich diese Frage nicht selbst beantworten kann, folgen an dieser Stelle die Ergebnisse aus einer schnellen internen Umfrage, die hoffentlich ein stimmiges Bild zeichnen:

  • Meinen Song BAV (Betriebliche Altersvorsorge)
  • Kurze Hosen auch wenn’s kalt ist (aus meiner Sicht eigentlich nur, wenn’s noch warm ist)
  • Flip Flops (nur, wenn es wirklich, wirklich warm ist und ich keinen Kundentermin habe)
  • Jogginghose (nur, wenn ich in der Früh beim Sport war und meine richtige Hose vergessen habe)
  • Für meine Lasagne, die ich angeblich schon immer mal für alle kochen wollte (Gerücht!)
  • #stryjmentality (Lebensweisheiten á la Konfuzius)
  • „Denkt er schaut böse, sieht aber viel zu nett aus“ (kann nicht sein)
  • Meist selbstgekochtes, vegetarisches Mittagessen dabei
  • Kann Mütze und Cap in Lichtgeschwindigkeit wechseln (es ist praktisch kein Wechseln)
  • Bei Wind und Wetter mit dem Rad zur Arbeit fahren
  • Dedicated SEM Dad
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Vielen Dank Sebastian, dass Du Dir die Zeit genommen und Dich unseren Fragen gestellt hast.

SEM Boutique ist ständig auf der Suche nach qualifizierten und motivierten Mitarbeitern. Informationen zu unseren offenen Stellen gibt es auf unserer Karriereseite.

Quelle: Malinovskaya Yulia – shutterstock.com

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